Lebenshaltungskosten in Japan und Australien am höchsten

Wie jedes Jahr um diese Zeit, hat die Economist Intelligence Unit (EIU) auch dieses Jahr wieder ihren Report zu weltweiten Lebenshaltungskosten veröffentlicht.

Beim Lesen sollte aber im Hinterkopf behalten werden, dass in Städten und Ländern mit hohen Lebenshaltungskosten auch die Löhne höher oder die Steuern niedriger sind. Es wird sich demnach nicht pauschal sagen lassen, dass das Leben in bestimmten Städten teurer ist als in anderen. Wer aber international auf Arbeitssuche ist, der kann mit Hilfe des Reports die Umzugskosten besser planen. Nicht nur der Umzug selbst, auch die ersten Wochen oder Monate in der neuen Stadt werden ja weiterhin in Euro bezahlt werden müssen. Zumindest bis das erste Gehalt in der Landeswährung eingeht.

Dem Economist Report nach wird ein Umzug nach Tokyo am teuersten. Wie schon in den letzten zwanzig Jahren, liegt die japanische Hauptstadt weit oben im Ranking. Auch andere japanische Städte liegen an der Spitze (Osaka auf dem zweiten Platz), gefolgt von australischen Metropolen und einigen teuren europäischen Städten. Singapur ist ein Ausreißer, der sonst relativ günstigen südostasiatischen Städte (Platz 6).

Die weltweit günstigsten Städte liegen in Südasien.

Dass die australischen Städte soweit oben im Ranking liegen, ist relativ neu. Noch vor zehn Jahren war keine Stadt Australiens in der Top 50 der weltweit teuersten Städte vertreten. Wirtschaftlicher Aufschwung, Inflation und die Aufwertung des australischen Dollars führten jedoch zu einer Steigerung in den Lebenshaltungskosten.

Die weltweit zehn teuersten Städte sind

1. Tokyo

2. Osaka

3. Sydney

4. Oslo

5. Melbourne

6. Singapur

7. Zürich

8. Paris

9. Caracas

10. Genf

Quelle: Economist Intelligence Unit

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